Restaurant
Kultur
Reservationen
Impressionen
Backstage
Kontakt
Downloads

Feedback
Team
Geschichte Bären Buchsi

 

Die Geschichte des Bären Buchsi


Das neunzehnte Jahrhundert
Als das „Alte Bern“ durch innere und äussere Sachzwänge zerrüttet war und im Jahre 1798 endgültig unterging, beschloss die Regierung, ihre Taverne bei der Mühle von Münchenbuchsee wegen Geldmangels zu schliessen. Obschon diese Taverne abgelegen und an einer nicht mehr viel begangenen Strasse stand, konnten sich die Buchser nicht damit abfinden, ihre einzige Wirtschaft zu verlieren. Nach langwierigen Verhandlungen kaufte die alte Dorfgemeinschaft Buchsee 1805 die Taverne. Das Ende der Vorläuferin des „Bären“ nahte, als 1843 mit den Vorarbeiten für die neue Staatsstrasse Lyss-Bern begonnen wurde.

Den Grundsatzentscheid für den Bau der neuen Wirtschaft fällte die Dorfgemeindeversammlung bereits im November 1843. Es sollten allerdings noch weit mehr als drei Jahre ins Land ziehen, bis im März 1847 die Aufträge endlich vergeben waren und umgehend mit den Arbeiten begonnen werden konnte. Um den Bau voranzutreiben, beschloss der Gemeinderat, jeden Mann, der bei der Aufrichte helfe einen Trunk zu bezahlen. Die Fertigstellungsarbeiten dürften mindestens bis Ende 1847 gedauert haben. Aber schon vorher suchte man einen Pächter für die Wirtschaft, zu der damals noch eine Bäckerei, umfangreiche Stallungen und sonstige Nebengebäude gehörten. Die Pacht wurde am 5. November 1847 öffentlich versteigert und dem Höchstbietenden, Jakob Häberli, um jährlich 900 Kronen vergeben. Nachdem die Dorfgemeinde den „Bären“ bereits 1864 verkauft hatte, folgte eine Zeit mit vielen Hand- und Pachtänderungen.



Das zwanzigste Jahrhundert
Im März 1925 übernahm die Familie Ernst und Johanna Kohler den Gastwirtschaftsbetrieb und läuteten eine wichtige und grosse Aera ein. Von 1955 an prägten Hans Ulrich und Rosmarie Kohler die Geschicke des „Bären“ und führten ihn zu grossem Bekanntheitsgrad und Ruhm. Ab Frühling 1986 übernahmen mit Stefan und Brigitte, die bereits dritte Kohler-Generation, das Lebenswerk von Stefans Eltern. Sie führten den „Bären“ während rund zehn Jahren mit einem ähnlichen Konzept als Nobel-Landgasthof weiter.

1995 versuchte es Michiko Arnold während neun Monaten mit einem japanisch-schweizerischem Gastronomiekonzept. Der Versuch scheiterte trotz exzellenter Küche.

Seit April 1997 ist die „Bären-Buchsi AG“ Pächterin des Betriebs. Eine Gesellschaft, die einen Teil der Dorfbevölkerung sowie Interessierte aus der ganzen deutschen und französischen Schweiz zu ihren Aktionären zählt. Die Geschäftsleitung und der Verwaltungsrat setzt sich aus jungen und innovativen Personen zusammen, die sich zum Ziel gesetzt haben, Kulinarisches und Kulturelles verschiedenster Stile unter einem Dach zu vereinigen und Gäste jeder Art zu verwöhnen.



Das einundzwanzigste Jahrhundert
Mitte November 2001 kauften Silvio und Ruth Rubli den „Bären“. Als versierte Heimwerker renovierten sie mit einigen Freunden zusammen während fünf Monaten das Restaurant auf eindrückliche Art und Weise. Mit viel Herzblut und Idealismus retteten die neuen Besitzer ein Stück Kulturgut vor dem Verfall und ermöglichten der „Bären-Buchsi AG“, das während fünf Jahren erfolgreich eingeführte Konzept des Kulturrestaurants „Bären Buchsi“ ab Mitte August 2002 unter verbesserten Bedingungen weiterzuführen.

 

 _blank
 
Newsletter Anmeldung
Anrede
Vorname
Nachname
E-Mail
 _blank
Home Lageplan Suchen Downloads